Tja, da hat man endlich Urlaub und dann schmiert der Mac ab. War nüscht zu machen. Alle Programme hatten ein zerschossenes UI und Safari z. B. hat einfach keine Seiten mehr geöffnet. Egal was ich gemacht habe (und das war praktisch alles, was ich kenne).

Da ich den Mac aber auch zum Filme schneiden nutze und die Jungs gerade einen Action Sreifen drehen (Filmstart wird hier noch offiziell bekannt gegeben!), brauchte ich natürlich einen laufenden Rechner. Nach kurzer Überlegung war klar, dass ich den Rechner komplett neu aufsetze und nicht von TimeMachine, oder meinem wöchentlich Clone wieder herstelle. Ich hatte schon länger das Gefühl, dass hier mal ein sauberer Schnitt her muss. Nur wollte ich das eigentlich nicht im Urlaub machen, denn der Mac ist ja mein Firmen Arbeitsgerät. Aber: wat mut, dat mut und so fing ich an alles zu noch einmal zu sichern. Sicher ist sicher. Ein paar Programme spielten zum Glück mit, auch wenn das UI verzattert war.

Als erstes habe ich einen aktuellen Clone mit CarbonCopyCloner auf einer externen Platte erstellt. Was wäre die Mac-Welt, ohne dieses großartige Tool von Mike Bombich. Selbstverständlich habe ich da schon vor Jahren eine Spende abgegeben.

Dann habe ich TimeMachine noch einmal laufen lassen und (Kontrollfreak am Rechner, der ich bin!) mit Copyra noch einmal gezielte BackUps meiner Musik, der Bilder und meines gesamten “privat” Ordners gemacht. Diese jeweils auf weiteren externen Platten. Zum Glück habe ich genug davon.

Dann habe ich kontrolliert, ob in 1Password, der Passwort und Lizenz Sicherungs-Applikation schlechthin, alle Software Lizenzen und Passwörter auf dem neusten Stand waren und noch einmal ein BackUp des Programms extra abgelegt (Platte Nr. 4!). Dann noch ein BackUp aller Favoriten aus Transmit, meinem FTP Werkzeug, ein BackUp aller meine Bookmarks aus Safari, Adressen und des Kalenders per Macbay, ein weiteres von GrandTotal, meinem Rechnungs-Programm, meinen ITunes Account deaktiviert, alle Programme mit Aktivierung ebenfalls (Adobe Creative Suite 5 vor allem) – dann war ich so weit. Und hatte bereits vier (!) Stunden gearbeitet. Das ganze natürlich nachts, da die Kinder ja Ferien haben und am Tage arbeiten deswegen tabu ist.

Zu guter Letzt fiel mir noch ein, dass ich dann wohl auch meine Bootcamp Partion mit Win7 vergessen kann und habe dort noch einmal alle Programme deaktiviert (uff). Als ich gerade alles löschen wollte, dacht ich mir, ich schaue mal, ob man nicht auch das System von Bootcamp irgendwie einfach klonen kann und siehe da, es gibt Winclone! So ein Segen! Also flugs auch davon einen Klone auf Platte 4 gemacht, meinen Mac gelöscht, mit Nullen überschrieben, damit auch ja alles vom letzten System entfernt wird.

Nach der Neuinstallation, habe ich dann alles wieder aufgespielt. Wichtig, das ich mir vorher eine Liste alle Programme und Helfer-Tools erstellt hatte, die unabdingbar sind. Einige meine Shareware Programme müssen noch warten. Für den Restore des Winclone Images, muss man vorher mit dem Bootcamp Assistenten eine neue Partition einrichten, ohne diese mit einem System zu füllen. Winclone erledigt den Rest. Leider hat Winlcone keinen Fortschrittsbalken, der einem den Fortgang des Prozesses anzeigt, aber nach Beendigung meldet sich das Programm und gibt Bescheid. Beim ersten Start von Win7 sollte man dann den Disk Check zulassen und – schwupp – alles wie vorher. Sauber Sache.

Neuinstallation von Mac OS X: zum Glück habe ich eine SnowLeopard 10.6.3 DVD beim Apple Store in Hamburg erstanden, als ich dort die Creative Suite 5 gezeigt habe. So musste ich nur das kleine Update zu 10.6.4 machen. Hier war dann wieder ein Moment Verärgerung über Apple angesagt. Obwohl ich gezielt Safari 5 nicht haben wollte und vor diese Update KEIN Kreuz gesetzt hatte, hat mir das System Update den neuen Browser von Apple rauf gehauen. Mist. Aber auch hier gibt es Rettung in Form von Pacifist . Nach dem Download habe ich mir das Safari 4.0.5 Paket bei den  Apple Safari Downloads geholt, Pacifist gestartet, das Safari Paket drauf gezogen, mt angekreuzten Administrator Rechten(!!!!) eine Instalation angestossen und bei jeder Warnung, die mir mitteilte, dass es das Programm bereits gibt, gesagt “mach trotzdem”. So ist nun auch Safari in der Version da, die ich will. Und da ich Acrobat mit der Adobe PDF Library dem Apple Quarz Engine PDF vorziehe, habe ich dann Safari noch per “Information” Fenster in den 32bit Modus gestellt, denn sonst geht das Acrobat PlugIn nicht.

Abschlieesend dann alle Daten zurück und dabei gemerkt, dass ich ausgerechnet meine Online-Banking Software nicht gesichert habe. Pech. Bis auf diesen Fehler schnrrt der Schneeleopard nun wieder und auch Videos lassen sich aufnehmen und schneiden.

Für ca. 9 Stunden Arbeit das mindeste. Nun bin ich mal weg fange Algen in Dänemark.

Der Rechner

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Jeder kennt ja inzwischen die vielfältigen Möglichkeiten Fotobücher online zu erstellen, zu bestellen und evtl. sogar deren erweiterte Gestaltung durch ein paar Tricks. Auch Angebote wie BOD, die einem die Möglichkeit bieten, kleine Auflagen im Selbstverlag zu veröffentlichen.

Jetzt habe ich PDF-to-Book.ch entdeckt und finde das eine echt schöne Sache.

Es werden keine Grenzen in der Gestaltung gesetzt und das ist es, was diesen Servcie von anderen unterscheidet. Also kann ich alles schön in InDesign gestalten und als Adobe PDF einfach übergeben. Dafür muss ich keine der festen Rster nutzen, die alle anderen einem vorschreiben. Der Prozess ist simple gehalten und für jedermann/frau verständlich. Gute Sache. Und man kann eben auch nur ein einziges Exemplar herstellen lassen, dass zwar dann etwas mehr kostet, aber für das Besondere muss man dann eben schon mal ein bisschen hinblättern.

Jetzt muss ich mir nur noch ein Buch ausdenken. Habe da schon eine Idee. Wird aber noch nicht verraten.

To be continued.

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