Übernachten in Hamburg

Hamburger Hafen bei Nacht im Januar 2014

Ist ja nicht so, als wenn es nicht unzählige info-Möglichkeiten gibt, was Unterbringungen in Hamburg für Touristen und Business-Kasper angeht. Aber ich werde halt des öfteren gefragt, was ich denn so empfehlen würde. Insofern etwas merkwürdig, weil ich ja hier eine Wohnung habe und somit eigentlich nicht auf Hotels angewiesen bin, so lange es keine Hauseinstürze oder andere Katastrophen gibt. :-)
Hier aber trotzdem mal eine kleine Liste von Unterkünften, zusammengestellt wie sie mir gerade in den Sinn kamen. Es gibt noch viele andere, gute Hotels, aber die findet man ja auch so…

1. Schlafen auf der Elbe: die Cap San Diego

Die Cap San Diego ist ein Stückgutfrachter aus den 50er Jahren, der inzwischen als Museum dient. Eine Besichtigung lohnt sich wirklich. Ausserdem fährt die Cap San Diego ein paar mal im Jahr auch los und cruised die Elbe hinab. Ebenfalls sehr lohnenswert. Und manchmal kann man auf dem Deck grillen. Z. B. beim Hafengeburtstag. Auch cool. Aber das man dort ebenfalls übernachten kann, wissen die wenigsten. Und das Angebot sieht wirklich gut aus. Und teuer ist es nicht, verglichen mit so manchem Hotel am Hafen:
http://www.capsandiego.de/auf-der-elbe.html

2. Im Cityhafen: das Feuerschiff

Das Feuerschiff liegt seit Jahren direkt im City-Hafen unterhalb der U-Bahn Baumwall. Früher war es ein Feuerschiff vor der Englischen Küste, eine Art schwimmender Leuchtturm. Jetzt wird dort viel Jazz gegeben, Essen gereicht und man kann dort eben auch nächtigen. Kuschelig.
http://www.das-feuerschiff.de/pages/accommodation

3. Stay in Hamburg Appartement

Das Stay-in-Hamburg ist ein kleines, aber sehr feines Appartement in Eimsbüttel im Weidenstieg. Gleich bei mir um die Ecke. Wer also mal mit mehreren Personen günstig in Hamburg schlafen möchte, ohne dabei gleich am Hintern der Welt zu landen, dem sei diese Unterkunft angepriesen. Die Bilder sagen schon fast alles, die Preise sind absolut OK, in 3 Minuten erreicht man die U-Bahn Station Christuskirche mit der U2 und in 15 Minuten zu Fuss die Schanze. Man kann auch wunderbar am Kaiser-Friedrich-Ufer entlang flanieren, wenn die Sonne scheint. Und im näheren Umkreis gibt es tolle Restaurants und Bars.
http://www.stay-in-hamburg.de/index.php?page=das-apartment

4. Das Quartier

Das Quartier ist genau neben dem Stay-in-Hamburg zu finden und damit stimmen alle Umgebungsangaben vom obigen Tipp hier auch. Allerdings werden hier, in der Art einer Pension, die Einzelzimmer vermietet. Anderer Ansatz – tolle Unterkunft!
http://www.quartier-im-quartier.de/index.html

5. Ghotel

Das Ghotel der Post am Kaltenkircher Platz, ganz in der Nähe der S-Bahn Holstenstraße ist so ein Ort, den nur wenige kennen. Es handelt sich um eine ehemalige Postunterkunft für Mitarbeiter, derer die Deutsche Post viele hatte und noch immer hat. Unprätentiös eingerichtet, aber mit teilweise höherem Standard, als so manches Touristen-Hotel in der Stadt. Habe nur gutes gehört. Das Hotel ist wirklich sehr günstig, man ist ganz schnell im Hafen, in der City und im attraktiven Ausgehviertel Ottensen. Die nächste Autobahnabfahrt Richtung Süden und Norden ist mit dem PKW 5 Minuten entfernt, also quasi ums Eck. Parkplätze sind kostenlos! WLAN vorhanden.
http://www3.ghotel.de/deutsch/hotels/hamburg-/index.html

6. Die Superbude

Die Superbude ist ‘ne super Bude. Ok, schwacher Start, konnte ich mir aber nicht verkneifen… ;-) Habe das erste Mal vor ein paar Jahren davon gehört, als Freunde aus Köln im ersten Standort an der Spaldingstraße ein Quartier fanden. Die bekamen sich gar nicht mehr ein, weil das so super ist! Nun gibt es inzwischen eine zweite Bude in der Juliusstraße (Schanzenviertel), die fast immer ausgebucht ist, aber wenn man dort eine Platz ergattert, ist man so zentral an allen Feiermeilen dran, dass man in jedem Zustand in die Unterkunft findet. Für Junge, Jungebliebene und für Hardcore Partygänger sehr zu empfehlen! Aber auch andere kommen dort gut zur Ruhe…denke ich. Die Website hat gerade mal wieder einen Designpreis abgesahnt!
http://www.superbude.de/

7. YoHo

Das YoHo ist quasi nebenan bei mir. So 250 Meter. Im Hochparterre gibt es dort das sehr gute Restaurant Mazza mit syrisch-libanesischen Spezialitäten. Es ist ein sehr schönes Hotel, mit tollen Zimmern in guter Lage. Auch gleich bei den U-Bahn Stationen Christuskirche und Schlump. Kurzer Weg in die Schanze, ganz schnell in der City und im Hafen. Das ganze gehört der Arbeiterwohlfahrt AWO, die sich leider nicht erbarmen und ihr Senioren Tagesstätten Logo unbedingt auf einem Fahnenmast vor dem Haus zeigen müssen. Hässlich. Aber das ist auch der einzige Wermutstropfen.
http://www.yoho-hamburg.de/

8. MyPlace

Das MyPlace ist ein Hotel und Appartement-Haus im Herzen der Sternschanze. Es liegt direkt um die Ecke vom Schulterblatt. Sehr gute Preise, man kann wahlweise ein Zimmer oder ein ganzes Appartement mieten. Jedes Zimmer und Appartement ist nach einem anderen Thema eingerichtet. Es ist ein bisschen wie ein richtiges Zuhause in der Fremde. Gute Wahl sowohl für Business- und Privat-Trips.
http://www.myplace-hamburg.de/lage/?no_cache=1

Für weitere gute Plätze bin ich offen. Email an mich und ich schaue mir das an. Auf der Impressum Seite…

Mehrere Sprache parallel nutzen in der Adobe Creative Cloud

adobe cretaive cloud webseite mit apps

AKTUALISIERT
Eine öfter auftauchende Frage ist, wie man in der Adobe Creative Cloud mehrere Sprache eines Programms (oder mehrerer Programme) nebeneinander und gleichzeitig auf dem selben System haben kann.

Da die Creative Cloud ja grundsätzlich mehrsprachig ist, geht das eigentlich ganz einfach. Man muss nur wissen, wo die entsprechende Einstellung zu finden ist.

Nachdem man eine Version installiert hat, denn irgendeine Version der CC muss zuerst installiert werden, hat man im Menü (MAC) oder in der Task-Leiste (WIN) die Creative Cloud App (1. Bild unten). Von dort regelt man dann Updates und Installation von Programmen, TypeKit Schriften, sowie den Behance Auftritt (so man will).
In diesem Panel gibt es ein Ausklapp-Menü, in dem ein Eintrag „Voreinstellungen” (2. & 3. Bild unten)zu finden ist. Diesen aufrufen, dort auf den Reiter ”Apps” klicken und im oberen PupUp Menü dann die jeweilig gewünschte Sprache auswählen.
Dadurch ändert sich sofort der Haupt-Panel und überall, wo man die neu ausgewählte Sprache noch nicht auf dem Rechner hat, ist dann ein „Installieren” Button zu sehen, statt dem Hinweis „Installiert” (letztes Bild unten). Einfach anklicken und eine zweite (!) Version des Programms wird  auf dem System installiert.
Aber Achtung, nicht alle Programme verhalten sich gleich. InDesign ist dann einfach nach Umstellung der Systemsprache in der gewünschten Sprache, so sie den nun installiert wurde, verfügbar. Photoshop aber benötigt eine Umstellung in den Voreinstellungen, die in Englisch dann z. B. ja nun “Settings” heissen würden. Dazu habe ich ein weiteren Screenshot in die Galerie unten gepackt. Dank an Florian Süßl, der den Test gemacht und den Screenshot zur Verfügung gestellt hat. Also bitte testen, wie es im jeweiligen Programm ist. Dazu habe ich irgendwie keine Zeit.
Einige Programme sind grundsätzlich multilingual und erscheinen auch weiter als ”Installiert” im Panel. Diese passen sich ebenfalls der Systemsprache an.

Das ist schon alles. So kann man theoretisch alle vorhandenen Sprachen gleichzeitig auf einem System haben.
[bitte die Galerie unten anklicken für eine bessere Übersicht der Screenshots]

Wie IMAP mein Mailkonto rettete…

Progress-Bar Apple Mail
So was aber auch. Ich wollte Mailkonten löschen. Das war angesagt, weil ich einen Demo-Server hatte und auf diesem waren 27 Leute mit Mail-Adressen angedockt. Da aber der Server nicht mehr gebraucht wird, können nun auch diese Mail-Adressen weg. Ich bin bei Hosteurope (und immer noch sehr zufrieden…). Leider weiss ich nicht, wie man alle Mails einer bestimmten Domain dort im Backend auf einmal löscht. Suche auch immer noch den Knopf „Domain kündigen”.

Also habe ich angefangen jede Mail-Adresse einzeln zu löschen und dann noch jedes mal extra einmal den Bestätigungsknopf zu klicken. Ging recht schnell für so einen umständlichen Ablauf. Allerdings war ich dann so dabei, dass ich am Ende feststellen musste, OK, die meisten Adressen sind noch da… ABER meine eigene, private und seit Jahren genutzte Mail-Adresse war gelöscht. ARGHHH! Ich Depp!

Schnell alle Internetverbindungen gekappt, und alle Mails in einen lokalen Ordner kopiert, denn da sind zig Mails bei, die Zugangsdaten, oder Kaufdaten von Software etc pp enthalten. Also wichtig… total!

Dann sogleich bei Hosteurope angerufen, durch die „drücken Sie bitte die 1, wenn…” Schleife durchgedrückt und am Ende den Support dran gehabt.

Ich so: „Tach auch, kann man ein Postfach wieder herstellen, wenn man es soeben dummer Weise im Backend gelöscht hat?”
Antwort Hosteurope: „ Ja, das kostet aber. Da müssen Sie auf……… ” < hier folgte eine Beschreibung wie man das kostenpflichtig bestellt.
Dann: „Äh, Haben Sie eine IMAP oder ein POP3 Konto gehabt?
Ich: „IMAP natürlich!”
Hosteurope: „Ah, sehr gut, dann richten Sie einfach im KIS (Kundenbereich bei Hosteurope…) die selbe Adresse noch mal ein. Das Mail-Programm sieht dann, dass auf dem Server alles leer ist und kopiert die Daten wieder hoch!

Yeah!!! Wahrscheinlich weiss das auch wieder die gesamte Menschheit ausser mir, aber was für ein gutes Gefühl, dass das ganz so leicht zu retten war. Mails aus knapp 8 Jahren stehen wieder zur Verfügung…

Konnte den lokal angelegten NOT-Ordner dann auch bereits wieder löschen.

Coole Nummer.